Ludgerischule Billerbeck
     Kath. Grundschule

Deckel gegen Polio – unsere Schule macht mit

Erstes Halbjahresergebnis

Seit einem halben Jahr beteiligt sich unsere Schule an der Aktion „Deckel gegen Polio“. Zeit für einen kurzen Rückblick.

In dieser Zeit wurden an der Grundschule Billerbeck insgesamt 59.000 Kunststoffdeckel gesammelt. Hiermit können 354 Impfungen bezahlt werden. Ein wirklich tolles Ergebnis. Alle Schülerinnen und Schüler sind mit Freude bei der Sache. Und alle machen weiter mit.

Die bundesweite Sammlung hat 516,94 Tonnen Deckel erbracht, wodurch mehr als 1,55 Millionen Impfungen finanziert werden konnten.

Allen ein herzliches Dankeschön dafür.

Weitere Infos finden Sie unter www.deckel-gegen-polio.de

Das Foto zeigt einige Schülerinnen und Schüler der Klasse 3A, die mit 500 Deckeln ein Herz gestaltet haben.

Tag der offenen Tür der Anne-Frank-Gesamtschule Havixbeck-Billerbeck

Besuch der Viertklässlerinnen und Viertklässler durch Schulbotschafter der AFG

Besuch aus der AFG Havixbeck-Billerbeck hatten heute die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen. Gemeinsam mit Schulleiter Dr. Torsten Habbel und Abteilungsleiterin 5-7 Vera Thomas waren Carlotta, Emily, Yannik und Lukas gekommen. Die vier Letztgenannten waren im vorigen Schuljahr noch Schülerinnen und Schüler  der Ludgerischule Billerbeck und beantworteten kompetent alle Fragen der Viertklässler, die vor dem Wechsel zu einer weiterführenden Schule stehen. Unsere Mädchen und Jungen interessierten sich insbesondere für die Ausstattung der AFG mit Sport- und Spielgräten, Spieleräumen, Unterrichtsfächern, Arbeitsgemeinschaften, Anzahl der Unterrichtsstunden, Qualität des Schulessens und erkundigten sich auch nach der Aufnahmemöglichkeit für Kinder, die bereits ein Geschwisterkind an der AFG haben.

Dr. Habbel lud alle Interessierten und deren Eltern zu einem Besuch der AFG am Tag der offenen Tür (Samstag, den 19.01.2019 in der Zeit von 11-13 Uhr) ein.

   

 

Aktion Klassenwünsche

Förderverein überreicht Schecks an die 1. Klassen

Kurz nach Beginn des neuen Jahres überreichte der Förderverein der Ludgeri-Grundschule durch Karen Ebrecht den Klassensprecherinnen und Klassensprechern des 1. Schuljahrs im Rahmen der Aktion „Klassenwünsche“ je einen Scheck über 100 €. Mit diesem Geld können die Schülerinnen und Schüler konkrete Wünsche für die Klassengemeinschaft kurzfristig umzusetzen, die aus der Klassenkasse nicht finanziert werden können.

Der Förderverein unterstützt jedoch nicht nur die Schülerinnen und Schüler, sondern profitiert auch vom Engagement der Kinder. Seit vielen Jahren wird von einem Team um Günter Idelmann  mit Beteiligung der Schülerinnen und Schüler „die Sonnenblumenaktion“ durchgeführt. Dazu werden im Frühjahr Sonnenblumensamen in 4000 mit Erde gefüllte Blumentöpfe gelegt. Diese werden dann in bis zum Ende der Sommerferien in der Billerbecker Gärtnerei Becks gehegt und gepflegt, ehe die Kinder nach den Sommerferien von Haus zu Haus ziehen und die Sonnenblumen gegen eine Spende zugunsten der Partnerschule Escola Dom Edilberto in Salvador / Brasilien und des Fördervereins der Schule anbieten.

Dietlinde Dierksmeier berichtete anlässlich der Aktion Klassenwünsche über die Partnerschule und deren Unterstützung. Die Klassensprecher haben unter anderem dabei erfahren, dass die Partnerschule in Brasilien nicht wie bei uns als Partnerschule“, sondern als „Escola amiga“ (Schule der Freundschaft) bezeichnet wird.

Unser Foto zeigt in der hinteren Reihe von links nach rechts Schulleiterin Beate Balzer, Dietlinde Dierksmeier (für die Partnerschule Dom Edilberto), Karen Ebrecht (Förderverein), Günter Idelmann  und die Klassensprecherinnen und Klassensprecher der Klassen des 1. Jahrgangs.

Königlicher Besuch in der Ludgerischule

Seit heute Morgen beherbergt auch unsere Schule zwei der 20 Königsskulpturen, die in diesen Tagen die Menschen in den Baumbergen besuchen. Gestaltet hat sie der Künstler Ralf Knoblauch.

Die beiden Könige verweilen für ein paar Stunden in jeder der 16 Klassen und sollen uns an die königliche Würde eines jeden Menschen erinnern. Wir werden auch über die Frage nachdenken, wie wir unseren Mitschülern und Mitmenschen ein königliches Gefühl geben können, denn jeder von uns ist wertvoll und einzigartig.

Bis zum kommenden Donnerstag werden die Könige in den Räumen unserer Schule ihre Spuren hinterlassen!

  

 

Klasse2000 Gesundheitsförderung in der Grundschule

Bürgerstiftung und Förderverein unterstützen das Projekt

 Stark und gesund in der Grundschule – dafür steht das Unterrichtsprogramm „Klasse2000“, das bundesweit größte Programm zur Gesundheitsförderung in der Grundschule, das seit einigen Jahren auch an der Ludgerischule Billerbeck durchgeführt wird. Von Klasse 1 – 4 lernen die Schülerinnen und Schüler in ca. 15 Unterrichtseinheiten pro Jahrgangsstufe und Schuljahr, wichtige Gesundheits- und Lebenskompetenzen zu erwerben, die ihnen helfen sollen, einen gesunden Lebensstil zu entwickeln – körperlich, psychisch und sozial: Gesund essen & trinken, bewegen & entspannen, sich selbst mögen & Freunde haben, Probleme & Konflikte lösen, kritisch denken & nein sagen können. Spiele, Experimente, interessante Materialien und besondere Stunden mit Klasse2000-Gesundheitsförderern tragen dazu bei, dass sich die Kinder für das Thema Gesundheit begeistern. Die Kinder erhalten umfangreiches Unterrichtsmaterial, darunter Hefte, Spiele und Plakate für die Klasse. Ganz wichtig ist das Maskottchen „Klaro“, das die Kinder als Sympathiefigur durch den Unterricht führt und bis zum Ende des Projekts begleitet.

Nachdem sich die Sparkassenstiftung Billerbeck in diesem Jahr aus der Förderung zurückgezogen hat, trägt jetzt die Bürgerstiftung Billerbeck gemeinsam mit dem Förderverein der Schule die mit dem Projekt verbundenen Kosten. „Wir bedanken uns bei der Sparkassenstiftung Billerbeck und freuen uns sehr über das hinzugekommene Engagement der Bürgerstiftung“, sagt Schulleiterin Beate Balzer. Auch möchte ich mich an dieser Stelle für das in dieser Sache langjährige Engagement unseres Fördervereins bedanken, der immer ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Schule hat. Für die Kinder ist es etwas Besonderes, wenn die Gesundheitsförderin kommt. Das lockert nicht nur den normalen Unterricht auf. Die Schülerinnen und Schüler lernen sehr viel über ihre Gesundheit. Sie werden davon langfristig profitieren“.

Unser Foto zeigt die Klasse 4B mit  Martina Kretschmer-Beckers (Klassenlehrerin), Karen Ebrecht (Förderverein), Michael Jäger (Gesundheitsförderer Klasse 2000 e.V.), Beate Balzer (Schulleiterin), Günter Igelmann, Werner Hanning (beide Bürgerstiftung) und Annette Edelkamp (Ludgerischule) (v. l. n .r.).

Regenpausen

Wer sagt denn, dass Regenpausen keinen Spass machen?

Deckel gegen Polio – unsere Schule macht mit

500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung

Was ist Polio?

Polio ist die Abkürzung für Poliomyelitis, eine durch Polioviren hervorgerufene Infektionskrankheit. Die im Deutschen als Kinderlähmung bezeichnete Erkrankung führt von Lähmungserscheinungen bis hin zum Tod. In Deutschland gilt Polio als ausgerottet, weltweit gibt es jedoch noch drei Länder, in denen die Krankheit auftritt. Die Ursache der Poliomyelitis, die Polioviren, können bisher nur durch Impfungen eingedämmt werden.

Hätten Sie gedacht, dass zum Beispiel der Kunststoffdeckel Ihrer Wasserflasche Leben retten kann? Die Idee hinter dem Deckel-Projekt ist einfach.

„Deckel gegen Polio“ ist  erste Schwerpunktprojekt des Vereins „Deckel drauf“. Durch die Sammlung von Kunststoffdeckeln aus hochwertigen Kunststoffen (HDPE und PP) und mit dem anschließenden Verkaufserlös werden gemeinnützige sowie mildtätige Projekte unterstützt. Im ersten Schritt wird das Programm „End Polio Now“ mit dem weltweiten Vorhaben „Dass kein Kind mehr an Kinderlähmung erkranken soll“, unterstützt.

Weitere Infos finden Sie unter www.deckel-gegen-polio.de

Besonders fleißige Sammler waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4D.  (siehe Foto).  Mit  großem Engagement haben sie innerhalb von nur drei Wochen nach dem Start der Aktion mehr als 6000 Deckel gesammelt. Allen ein herzliches Dankeschön dafür.

Anne Bölte hat Arbeit als kommissarische Konrektorin aufgenommen

Mit vielen Ideen ins neue Amt

Billerbeck. Anne Bölte ist voller Tatendrang. Die 48-jährige freut sich auf ihre Arbeit als Konrektorin der Ludgeri-Grundschule. Zunächst ist sie kommissarisch mit den Aufgaben betraut. Die Regelungen sehen eine halbjährige Probezeit vor.

„Wir sind ein Ort, an dem Kinder stark werden können“. Diesen ersten Satz des Schulprogramms zitiert Anne Bölte gern.

Anfang März bekommt sie dann ihre Urkunde. Auf diese Weise ist die Stelle der stellvertretenden Schulleiterin nach längerer Vakanz wieder besetzt. Für  Anne Bölte war es eine logische Schlussfolgerung, sich um den Posten der Konrektorin zu bewerben. Sie ist seit 14 Jahren in Billerbeck als Lehrerin tätig und hat in dieser Zeit mehrere Wechsel in der Schulleitung erlebt. „Ich habe die Ludgerischule liebgewonnen. Sie ist Teil meines Lebens“, sagt die dreifache Mutter, deren Kinder dort ebenfalls die Schulbank gedrückt haben. Auf diese Weise habe sie die Schule aus der Sicht einer Pädagogin und auch aus der Sicht einer Mutter kennengelernt. Sie ist kommissarische Konrektorin in Teilzeit. Zehn Stunden unterrichtet sie in den Fächern Mathematik und Religion, acht Stunden wendet sie für die Verwaltungsarbeit auf. „Diese macht mir sehr viel Freude“, sagt die temperamentvolle Pädagogin, die es liebt, ihr Organisationstalent zum Wohle der Schüler einzusetzen. So hat sie in den Jahren 2011 und 2015 unter anderem zwei unvergessliche Zirkusprojekte organisiert und dem Schulalltag damit einen neuen Stempel aufgedrückt. In 2019 soll es ein weiteres Zirkusprojekt geben.

Sie freut sich über die gute Kooperation mit Schulleiterin Beate Balzer. Zwei Mal in der Woche treffen sie sich zu einer Teamsitzung. Anne Bölte hat den Stundenplan und den Vertretungsplan für das laufende  Schuljahr erarbeitet. Dass die Schule zwei Standorte habe, sei eine besondere Herausforderung. Aber durch die digitale Vernetzung gebe es optimale Lösungen. Anne Bölte hat ihr Büro am Standort Ludgeristraße.

Anne Bölte ist in Bad Driburg aufgewachsen, hat ihr Lehramtsstudium und ihr Referendariat in Lüneburg absolviert. 1995 hat sie ihre erste Stelle in einer kleinen Grundschule in Gladbeck angetreten, wo sie drei Jahre blieb. Von 1998 bis 2002 war sie Konrektorin an der Mauritzschule in Münster.  Mit Rücksicht auf ihre Familie hat sie sich dann entschieden, wieder „nur“  Lehrerin  zu sein. Ab 2004 hat sie an der Ludgerischule Billerbeck unterrichtet, die aktuell 380 Schüler hat, die von etwa 30 Lehrern betreut werden.

Im Laufe der Jahre habe sich im Primarbereich vieles verändert. Solche Veränderungen seien bereits damals Thema ihrer Examensarbeit mit dem Titel „Veränderte Kindheit – veränderte Grundschule“ gewesen. Zum Beispiel  der Umgang mit den digitalen Medien biete Chancen und Risiken, die erkannt werden müssen.

Text und Foto: Manuela Reher, AZ

Radfahrausbildung 2018

Vorgestern  war es wieder mal soweit.  Bei schönstem Wetter führten die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen ihre Abschlussfahrt zur Radfahrausbildung durch.

Schon im Vorfeld hatte die Polizei die Fahrräder der Kinder auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. Jedes Fahrrad in ordnungsgemäßem  Zustand erhielt eine Prüfplakette, die die Kinder stolz an ihrem Fahrrad befestigten. Danach wurde im Unterricht fleißig in Theorie und Praxis geübt. Nach angemessener Übungszeit fand jetzt die Abschlussfahrt statt. Zunächst erledigten die Kinder den theoretischen Teil der Prüfung auf einem Testbogen der Deutschen Verkehrswacht. Anschließend folgte die Fahrt im Straßenverkehr, bei der die Kinder zeigen sollten, dass sie sich mit dem Fahrrad im Straßenverkehr richtig verhalten und auskennen. Rechtsabbiegen, Linksabbiegen, an einem Hindernis vorbeifahren. Und damit die ganze Sache auch noch mehr Spaß machte, war die Abschlussfahrt mit einem  Stadtspiel verbunden, in dessen Verlauf die Kinder Ziele in der Umgebung anfuhren und anschließend Fragen zu den Zielen beantworten mussten. Letztes Ziel war das Gelände der Weißenburg in Billerbeck, wo alle teilnehmenden Kinder, Lehrer und Eltern mit Getränken versorgt wurden.

Erfreulicherweise haben alle Viertklässler erfolgreich an der Radfahrausbildung teilgenommen und sind jetzt stolz auf ihren Fahrradpass.

Ein herzlicher Dank geht an alle Mütter und Väter, die uns bei der  Durchführung tatkräftig unterstützt haben!