Ludgerischule Billerbeck
     Kath. Grundschule

Der Defibrillatror – Ein kleines Gerät, das Leben retten kann

Förderung der Sparkassenstiftung zur Anschaffung von Defibrillatoren

Obwohl vermeidbar, und das trotz stetiger Aufklärung, ist der plötzliche Herztod immer noch Todesursache Nr. 1 außerhalb von Krankenhäusern. Auch wenn vor allem Erwachsene betroffen sind, fallen jährlich mehrere 1000 Kinder dem plötzlichen Herzstillstand zum Opfer. Lebensrettende Sofortmaßnahmen und der Einsatz von Defibrillatoren können den plötzlichen Herztod in vielen Fällen verhindern.

In den beiden Gebäuden der Ludgerischule Billerbeck sind solche Geräte seit kurzem ständig griffbereit. Die Defibrillatoren, die mit einer Kostenteilförderung durch die Sparkassenstiftung Billerbeck angeschafft werden konnten, wurden im Gebäude „Zum Alten Hof“ im Haupteingangsbereich vor der Treppe zum Untergeschoß und im neuen Teil des „Ludgeri-Standortes“ im Eingangsbereich rechts neben der Treppe in gut gekennzeichneten Metallschränken angebracht.

Bei den Geräten handelt es sich um eine „Schockbox“, deren Bedienung selbsterklärend und daher auch Menschen ohne medizinische Fachkenntnisse möglich ist. Ein Helfer wird mit Sprachanweisungen durch die Defibrillation und Herz-Lungen-Wiederbelebung geführt. Zunächst analysiert der Defi durch eine Software im Gerät die Herztätigkeit des Patienten. Wurde ein schockwürdiger Zustand erkannt, wird die Defibrillation freigeschaltet und der Anwender aufgefordert, die Schocktaste zu drücken. Eine versehentliche oder falsche Schockabgabe durch einen Ersthelfer wird damit ausgeschlossen. Denn nur wenn das Gerät ein Herzkammerflimmern sicher erkannt hat, gibt es den Knopfdruck für den Elektroschock frei. Misst es hingegen einen Herzrhythmus, der keiner Defibrillation bedarf, fordert es den Ersthelfer zur Herzdruckmassage auf.

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Karl-Heinz Thier, Vorsitzender des Stiftungsvorstandes der Sparkassenstiftung Billerbeck und Beate Balzer, Konrektorin der Ludgerischule freuen sich über die Anschaffung der neuen Defibrillatoren.

Je – Kits Kooperationsvereinbarung geschlossen

„JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“

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Unser Foto zeigt (v. L.) Bürgermeisterin Marion Dirks, komm. Schulleiterin Beate Balzer und Bernd Mertens von der Musikschule Coesfeld

„JeKits – Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“ ist ein kulturelles Bildungsprogramm in der Grundschule für das Land Nordrhein-Westfalen. Durchgeführt wird das Programm an unserer Schule in Kooperation mit der Musikschule Coesfeld. Der entsprechende Kooperationsvertrag wurde gestern in Anwesenheit von Bürgermeisterin Marion Dirks von den Vertragspartnern unterzeichnet.

JeKits will den Kindern die Erfahrung des Instrumentalspiels, des Tanzens oder des Singens als ästhetisches Handeln in der Gruppe ermöglichen, den Zugang zu musikalischer Bildung eröffnen, unabhängig von ihrer persönlichen und sozioökonomischen Voraussetzungen.
In unserer Schule startet das erste Jekits-Jahr (Jekits 1) im zweiten Schuljahr. Jedes Kind erhält eine Unterrichtsstunde pro Woche im Klassenverband. Der JeKits Unterricht ist Teil des Schulunterrichts. Unterrichtet wird im sogenannten Tandem: Die Lehrkraft der Musikschule gestaltet die Stunde gemeinsam mit der Grundschullehrkraft. Die Teilnahme ist verpflichtend und kostenfrei. Am Ende des Schuljahres können sich die Kinder dann für eine Teilnahme am zweiten JeKits-Jahr entscheiden.
Das zweite JeKits-Jahr baut auf die im ersten Jahr gelernten Inhalte auf. Das gemeinsame Musizieren oder Tanzen in der Gruppe findet nun entweder im „JeKits-Orchester“, im „JeKits-Tanzensemble“ oder im „JeKits-Chor“ statt – je nach gewähltem Schwerpunkt der Grundschule. Jedes Kind erhält zwei Unterrichtstunden pro Woche. Der Unterricht wird dann von den Lehrkräften der Musikschule erteilt. Die Teilnahme ist freiwillig und kostenpflichtig. Im Rahmen des zweiten JeKits-Jahres veranstalten die Kinder eine Vorführung für Schule, Verwandte und Freunde.
Weitere Informationen unter www.jekits.de

Interaktives Lernen – Lernen im digitalen Wandel

Förderung ermöglicht die Anschaffung von iPads

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Unser Foto zeigt in der hinteren Reihe von links: Karen Ebrecht (Vors. Förderverein), ehem. Schulleiter Alexander Kahlert, Lehrer Dominik Sacha und Martin Dietz (Förderverein) mit einigen Schülerinnen und Schülern.

 

Die Schülerinnen und Schüler der Ludgerischule in Billerbeck machen sich auf den Weg in die Zukunft und können ab sofort zur Unterstützung des Lernens auf sechs neue iPad Air zurückgreifen. Diese Tablet-Computer bieten eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten im schulischen Bereich. So werden die Schülerinnen und Schüler in Zukunft unter anderem eigene Bücher, Filme und unterrichtsrelevante Präsentationen erstellen. Ebenso werden die Geräte im Sinne der individuellen Förderung, auch von Kindern mit Deutsch als Zweitsprache, zum selbstständigen Lernen oder zur Recherche eingesetzt.
Gemeinsam mit der Sparda-Bank Münster, durch deren großzügige Unterstützung die Umsetzung des Projekts überhaupt möglich war, wurde von Lehrer Dominik Sacha ein Medienkonzept hinsichtlich der Anzahl der Geräte und ihres Einsatzes entwickelt, das nun nach und nach ausgebaut wird. In Zeiten der Digitalisierung und dem immer früheren Kontakt von Kindern mit neuen Medien ist es notwendig, die Kompetenz, Medien und ihre Inhalte den eigenen Bedürfnissen entsprechend sachkundig zu nutzen, schon im Grundschulalter aufzubauen. In diesem Bereich setzt das Medienkonzept der Ludgerischule an und vermittelt den Kindern neue Wege der Nutzung, unter anderem mit dem Ziel der Wissensaneignung und -anwendung.
Neben den iPads schaffte die Schule auch ein Parat Case an. Dabei handelt es sich um einen fahrbaren Wagen / Koffer für bis zu 16 Tablets zum sicheren Aufbewahren, Transportieren, Laden und Synchronisieren der Rechner.

Mit Lindenberg-Konzert verabschiedet

Kleine Feierstunde für Grundschulleiter Alexander Kahlert / Jede Schulklasse zum Abschied besucht

bil01kahlert: Verabschiedung Alexander Kahlert als Grundschulleiter in den Ruhestand

Billerbeck. Von allen Klassen hat sich Alexander Kahlert am Montagmorgen persönlich verabschiedet. Für jede hat er sich Zeit genommen. Es sei ein schwerer Gang für ihn gewesen. „Die Kinder waren alle nett“, so der Leiter der Ludgeri-Grundschule, der nun in den wohlverdienten Ruhestand geht. Wie er sich an seinem letzten Schultag fühlt? „Schrecklich eigentlich“, sagt der Darfelder. „Es wird klar, was man ab morgen nicht mehr hat. Es ist nicht einfach. Schule war mein Leben. Das Leben danach wird anders, aber ich freue mich darauf. Es ist Freude, aber auch Wehmut mit dabei.“
37 Jahre lang hat Kahlert im Schulleben verbracht – 13 Jahre als Schulleiter. Und davon über vier Jahre an der Ludgeri-Grundschule. In „stürmischen Zeiten“ hat er die Leitung übernommen. „Mir war es wichtig, dass es an der Schule ein harmonisches Miteinander gibt“, betont der Darfelder, der sich im Rahmen einer kleinen Feier verabschiedet. Das Kollegium, die Schulleitung der Gemeinschaftsschule, das OGS-Team, Vertreter von Stadt, Politik, Schulamt, Förderverein und Sponsoren nehmen daran teil.
Symbolisch hat Kahlert einen Staffelstab an Beate Balzer übergeben. Sie wird als Konrektorin zunächst die Leitung der Schule übernehmen. Die Schule werde ohne Bruch gut weitergeführt. „Beate Balzer ist gut eingearbeitet und bringt das nötige Rüstzeug mit“, so Kahlert.
„Sie hatten stets ein offenes Ohr für die Kollegen. Durch Ihre entspannte, gelassene Art ist es Ihnen gelungen, dass das Kollegium nach stürmischen Zeiten zur Ruhe kommt“, betont Lehrerratsvorsitzende Silke Möhlen stellvertretend für das Kollegium, das Kahlert mit einem kleinen „Udo Lindenberg“-Konzert“ und umgedichteten Songs verabschiedet. Natürlich mit Lederjacke, dem legendären Hut und Sonnenbrille – wie es sich gehört.
„Sie haben bei uns immer einen Stein im Brett“, so Bürgermeisterin Marion Dirks, die Kahlert zum Abschied einen kleinen Sandstein-Quader zur Erinnerung überreicht. Auch Schulrätin Heike Grüter ist bei der Feierstunde vor Ort. „Herr Kahlert war hier in einer Zeit des Wandels“, sagt sie. Die Schülerschaft sei heterogener geworden und die Schüler würden unter anderem mehr Zeit in der Schule verbringen. „Abschiede sind Tore in neue Welten“, sagt sie. Durch den neuen Lebensabschnitt würden sich sicherlich auch neue Chancen ergeben, so Kahlert. „Ich werde sie nutzen.“ (von Stephanie Dircks, BA).

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Die Klasse 2a verabschiedet sich von Alexander Kahlert mit guten Wünschen für den neuen Lebensabschnitt wie Erholung, Energie, Erlebnisse, Eindrücke und Entspannung.

Tolle Ergebnisse der Ludgeri- Schülerinnen und Schüler beim 42. Loburger Waldlauf

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Am Mittwoch, dem 5.10.2016 fuhren 50 Kinder aus den 4. Klassen zusammen mit Frau Ilge und Frau Kretschmer-Beckers nach Ostbevern zum Loburger Waldlauf. Auf dem Gelände des Gymnasiums Johanneum, Schloss Loburg, fand zum 42. Mal der 700-Meter-Geländelauf statt. Jedes Jahr nehmen bis zu 3000 Viertklässler aus der Region teil. Die Kinder starteten in verschiedenen Gruppen, mit je 70-80 LäuferInnen. Die vier schnellsten Kinder pro Lauf erhielten in der anschließenden Siegerehrung eine Medaille, das Kind auf dem ersten Gruppenplatz zusätzlich noch eine Urkunde. In diesem Jahr erliefen sich folgende Kinder aus unserer Schule eine Medaille:

Platz1 : Carlotta Gerding, 4B
Platz 3: Diana Erstein, 4D, Mats Westerhoff, 4E
Platz 4: Jakob Nordalm, 4A, Ella Kalvelage, 4D, Jona Nowak, 4E

Carlotta war das schnellste Mädchen des diesjährigen Loburr Waldlaufs und erhielt bei der Siegerehrung auf der Empore des Schlosses einen Pokal und ein Buchgeschenk. Jakob war in der Gesamtwertung der fünftschnellste Junge. Wir gratulieren allen SiegerInnen und bedanken uns bei allen Kindern, die mitgefahren sind. Sie haben durch ihren Einsatz und ihr faires sportliches Verhalten dazu beigetragen, dass unsere Schule den 11. Platz von 29 teilnehmenden Schulen auf der Rangliste der Schulen erreicht hat. Neben dem Lauf bereicherte ein umfangreiches Rahmenprogramm die Veranstaltung, dass die Kinder sehr gerne angenommen haben. Hier einige Zitate:

Mir gefiel der Loburger Waldlauf gut, weil die Filme im Kino gut waren und die Erbsensuppe lecker war. Mats

Die Busfahrt war kurz und cool. Auf der Loburg gab es sehr viele Sachen, die man machen konnte: ein Kino, eine Hüpfburg, eine Quelle und den Lauf. Es gab da Stände für Essen und Trinken. Danach waren wir alle sehr müde. Manche haben im Bus auf der Rückfahrt geschlafen. Malte und Raffael

Ich fand toll, dass es ein Kino gab. Aber ich fand auch toll, dass Mats und Jona den 3. und 4. Platz gemacht haben. Mittags gab es Erbsensuppe, die lecker war. Karlotta Sch.

Mir gefiel es. Ich war ungefähr Zwölfter. Der Anfang war nicht so prickelnd, denn die Strecke wurde immer enger. Sonst war es eigentlich okay. Nur blöd war, dass pro Lauf etwa 90 Kinder gestartet sind. Ben Philipp

Ich fand den Loburger Waldlauf gut. Ich wurde Siebzehnte. Ich fand gut, dass die Strecke nicht so lang war. Emely

Ich fand es sehr schön dort. Es gab sehr viel Unterhaltung. Nachdem ich gelaufen bin, habe ich Erbsensuppe gegessen. Sie war sehr lecker. Zum Schluss bin ich noch ins Kino gegangen. Danach war die Zeit schon vorbei. Schade, eigentlich wäre ich gerne noch ein bisschen länger geblieben, aber wir mussten dann schon in den Bus. Finn

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Die Schule war mein Leben

Grundschulleiter Alexander Kahlert geht in den Ruhestand / Stelle wird gerade ausgeschrieben

Interview des Billerbecker Anzeigers vom 27.10.2016 mit dem ausscheidenden Schulleiter:

 

bil27kahlert: Alexander Kahlert, Leiter Ludgeri-Grundschule

Seit 2012 hat der Darfelder Alexander Kahlert die Ludgeri-Grundschule geleitet. Foto: Stephanie Dircks

 

„Billerbeck. Alexander Kahlert hat kommenden Montag seinen letzten Schultag. Für den Leiter der Ludgeri-Grundschule beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Aus gesundheitlichen Gründen geht der 63-Jährige in den Ruhestand. Von 2002 bis 2012 war er Leiter der Antonis-Grundschule in Darfeld, 2012 hat er die Leitung der Billerbecker Schule „in stürmischen Zeiten“ übernommen. Unser Redaktionsmitglied Stephanie Dircks hat mit dem Darfelder über den letzten Schultag in Billerbeck, Schülerstreiche und den neuen Lebensabschnitt gesprochen.

Herr Kahlert, mit welchen Gefühlen werden Sie die Ludgeri-Grundschule verlassen?
Alexander Kahlert: Ganz ambivalent. Auf der einen Seite freue ich mich darauf, Dinge zu machen, die ich mir schon lange vorgenommen habe, aber für die ich bislang keine Zeit hatte. Auf der anderen Seite weiß ich natürlich auch, was ich verlieren werde. Und das sind unglaublich viele Menschen. Die Kontakte zu Kollegen und den Schülern. Die Schule war mein Leben. Ich gehe nicht mit wehenden Fahnen, sondern es ist jede Menge Wehmut dabei.

Wie werden Sie Ihren letzten Schultag gestalten?
Kahlert: Ich werde mich bei den Kindern verabschieden. Ich nehme mir die Zeit und gehe in alle Klassen. Mittags habe ich die Kollegen eingeladen.

Was werden Sie am meisten vermissen?
Kahlert: Die Kollegen und die Schüler. Einfach das ganze Schulleben, das die Vielfältigkeit des Lebens widerspiegelt. Streit und Vertragen, Freude und Leid – als Lehrer hat man das Glück, dies alles zu erleben.

Und was werden Sie am wenigsten vermissen?
Kahlert: Dass ich Montagmorgens aufstehen muss. Ich werde wahrscheinlich künftig genauso früh aufstehen. Aber jetzt muss ich ja nicht unbedingt. Ich habe einfach die Wahl.

Wir werden Sie denn Ihren neuen Lebensabschnitt gestalten?
Kahlert: Mit Ruhe – und dann mal sehen. Udo Lindenberg hat mal gesagt: ‘Ich habe 1000 Pläne, doch ‘n Plan B habe ich keinen.’ Ich werde sicherlich einiges umsetzen, was ich immer schon mal machen wollte. Ich werde zu Hause Facility-Manager, wozu man früher Hausmeister gesagt hat, und werde meine Frau unterstützen. Ich werde viel reisen und in Deutschland Ecken entdecken, wo man sonst nicht hinkommt. Aber nicht mit Hektik. Ich werde alles erst einmal auf mich zukommen lassen. Ich freue mich darauf, Neues zu erleben.

Zum Beispiel?
Kahlert: Ich bin mein ganzes Leben lang noch nie außerhalb der Ferien im Urlaub gewesen. Das wird sehr interessant werden.

Was hätten Sie gerne noch an der Ludgeri-Grundschule umgesetzt beziehungsweise geändert?
Kahlert: Wir sind in der Schule schon getrieben genug. Ich wünsche mir, dass der Kerngedanke Erziehung wieder mehr Raum bekommt, dass es mehr Zeit für mehr Gespräche mit den Kindern gibt. Wenn man sich unsere Vorschriften anschaut, sieht man, dass sie eigentlich von Erziehung und Erziehung zur Selbstständigkeit geprägt sind. Und das kommt zu kurz. Obwohl sich viele Kollegen zur Wehr setzen, können sie sich kaum der Schnelllebigkeit entziehen. Es wäre schön, wenn wir das bewahren könnten.

Können Sie sich noch an einen Schülerstreich erinnern, dem Sie so richtig auf den Leim gegangen sind?
Kahlert: Mir sind schon amüsante Sachen passiert, aber nichts Wildes. Einem Kollegen in Darfeld wurde mal ein Streich gespielt. Er hatte immer eine Schultasche mit einem Zahlenschloss. Am Tag der Abschlussfeier hatten Schüler die Zahlenkombination geändert. In der Tasche waren die Noten und die Feier stand auf der Kippe.

Und jetzt mal ehrlich: Haben Sie als Schüler mal einen Streich gespielt?
Kahlert: Ich sage es ganz wertfrei. Das Klassenbuch meines Abschlussjahrgangs der Realschule ist kurz vor Schulende plötzlich spurlos verschwunden. Bis heute weiß keiner, wer dafür verantwortlich war. Uns wurde damals sogar angedroht, dass uns die mittlere Reife nicht anerkannt wird. Wie gesagt, es weiß keiner, wer es war – ich auch nicht.

Gibt es denn eigentlich schon einen Nachfolger?
Kahlert: Die Stelle wird jetzt gerade ausgeschrieben. So lange wird Beate Balzer die Leitung der Schule übernehmen. Sie ist Konrektorin.“

Grundschüler gehen auf die Rennstrecke von „Kindersprint“

Schnell, schneller, am schnellsten. Das Ziel der Kindersprint-Schulmeisterschaft ist einfach: Kinder sollen in Bewegung gebracht werden und vor allem Spaß daran haben. Die Motivation dazu bietet ein spezieller Laufparcours, der „Kindersprint“ heißt. Das Besondere: Hierbei kommt es nicht nur darauf an, wer als erster ins Ziel kommt. Das startende Kind achtet auf die Ampel am Ende des Parcours. Sie zeigt die Startseite. Aber Achtung! Sie kann rechts oder links auf grünschalten. Dann wird so schnell wie möglich gelaufen. Beim Lauf registrieren zwei Lichtschranken vier verschiedene Teilzeiten und die Gesamtzeit: Antritt/Reaktion (vom Start bis zur Lichtschranke, Sprintvermögen, Richtungswechsel, und das Pendeln zwischen den Slalompylonen). Die Gesamtzeit ergibt sich aus den vier Teilzeiten. Die Schüler absolvieren mehrere Durchgänge; jeder ist dabei für sich allein auf der Messstrecke. Im Ziel bekommen die Teilnehmer ihren detaillierten Ergebnisausdruck. Darauf ist zu sehen, wo die persönlichen Stärken liegen und in welchem Messbereich man sich von Lauf zu Lauf verbessert hat. „So hat jedes Kind ein persönliches Erfolgserlebnis“, bestätigen die Organisatoren von Kindersprint, der Firma Laurenz Sports in Coesfeld. Und damit haben die Organisatoren gemeinsam mit den Pädagogen der unserer Schule das angestrebte Ziel erreicht: Den Spaß an der Bewegung zu fördern. Seinen sportlichen Höhepunkt erreicht Kindersprint in Billerbeck beim großen Stadtfinale am Sonntag, d. 30.10.2016 hier in der Sporthalle Billerbeck, Zum Alten Hof 1. An diesem Finale können alle Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die bei der Schulmeisterschaft die erforderliche Qualifikationszeit erreicht haben. Jedes am Finale teilnehmende Kind bekommt eine Urkunde und die Besten eines Jahrgangs haben die Chance auf tolle Preise und Pokale.

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Sonnenblumenaktion 2016 wieder ein voller Erfolg

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„1 Sonnenblume für Sie – Spenden für unsere Partnerschule Dom Edilberto in Brasilien“. Unter diesem Motto unterstützten die Drittklässler der Ludgeri-Grundschule Billerbeck in diesem Jahr zum 9. Mal die Partnerschule Dom Edilberto in Salvador, Brasilien. In kleinen Gruppen, ausgerüstet mit Bollerwagen und Wassereimern zum Frischhalten der Blumen, zogen die Schülerinnen und Schüler von Haus zu Haus und verteilten die Sonnenblumen. Zuvor hatten die Kinder im Juni unter Anleitung von Günter Idelmann 4000 Sonnenblumenkerne in Töpfen mit humus- und nährstoffreichem Boden ausgesät. Jetzt waren die Blumen soweit gediehen, dass sie verteilt werden konnten. Bei der Aktion wurden Spenden in erheblicher Höhe gesammelt. Eine Hälfte wird an die Aktion „Unsere Partnerschule in Brasilien“ übergeben. Die zweite Hälfte kommt dem Förderverein der Schule zugute.
Schüler und Schulleitung freuen sich über das hervorragende Ergebnis. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön.

Beate Balzer zur Konrektorin ernannt

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Gestern war nicht nur der erste Schultag für 88 Schulneulinge, sondern auch der erste offizielle Schultag für Beate Balzer in ihrer Funktion als Konrektorin, obwohl sie bereits seit März d.J. an die hiesige Schule abgeordnet und mit der Wahrnehmung der Aufgaben der stellvertretenden Schulleiterin beauftragt war. Seither hat sie gezeigt, dass sie mit Elan und Engagement gewillt ist, die großen Herausforderungen, die das Amt mit sich bringt, anzunehmen. Im letzten halben Jahr hat sie sich mit Umsicht in die vielfältigen Aufgabenbereiche der Schule eingearbeitet. Dabei nimmt sie Dinge tatkräftig in die Hand und ist bestrebt, unsere Schule fit für die Zukunft zu machen. Ausgezeichnet durch ihre hohe Kommunikationsfähigkeit ist sie bereits jetzt im Kollegium akzeptiert und respektiert. Unsere Schule hat eine lange Tradition in der Förderung von Kindern mit zusätzlichem Unterstützungsbedarf. Da passt es vortrefflich, dass Beate Balzer über ihre Ausbildung als Förderlehrerin und ihre Tätigkeit als Inklusionskoordinatorin im Schulamt für den Kreis Coesfeld gerade in diesem Bereich bemerkenswerte Kompetenzen mitbringt.
Schulleitung und Kollegium wünschen ihr für die Zukunft alles Gute.

Erster Schultag für 88 Mädchen und Jungen in der Ludgerischule

Freundlich empfangen wurden die 88 Erstklässler unserer Schule an ihrem ersten Schultag. Nach einem Gottesdienst im Ludgerus-Dom fand an den beiden Schulstandorten die Einschulungsfeier statt. Dort empfingen die Schülerinnen und Schüler des vierten Jahrgangs die Schulneulinge mit Liedern und Spielen. Die Kinder der zweiten und dritten Jahrgänge bildeten auf dem Schulhof ein langes Spalier. Vorbei an den winkenden großen Mitschülern gingen die Mädchen und Jungen mit ihren neuen Klassenlehrerinnen jeweils begleitet von einer Schülerin oder einem Schüler der vierten Klassen in ihre Klassenräume. Während die Kinder ihre erste Schulstunde hatten und die Eltern und weiteren Begleiter mit Kaffee und Kuchen versorgt wurden, stellte der Förderverein der Schule sich und seine Arbeit vor.

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