Ludgerischule Billerbeck
     Kath. Grundschule

Monats-Archive: September 2018

Deckel gegen Polio – unsere Schule macht mit

500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung

Was ist Polio?

Polio ist die Abkürzung für Poliomyelitis, eine durch Polioviren hervorgerufene Infektionskrankheit. Die im Deutschen als Kinderlähmung bezeichnete Erkrankung führt von Lähmungserscheinungen bis hin zum Tod. In Deutschland gilt Polio als ausgerottet, weltweit gibt es jedoch noch drei Länder, in denen die Krankheit auftritt. Die Ursache der Poliomyelitis, die Polioviren, können bisher nur durch Impfungen eingedämmt werden.

Hätten Sie gedacht, dass zum Beispiel der Kunststoffdeckel Ihrer Wasserflasche Leben retten kann? Die Idee hinter dem Deckel-Projekt ist einfach.

„Deckel gegen Polio“ ist  erste Schwerpunktprojekt des Vereins „Deckel drauf“. Durch die Sammlung von Kunststoffdeckeln aus hochwertigen Kunststoffen (HDPE und PP) und mit dem anschließenden Verkaufserlös werden gemeinnützige sowie mildtätige Projekte unterstützt. Im ersten Schritt wird das Programm „End Polio Now“ mit dem weltweiten Vorhaben „Dass kein Kind mehr an Kinderlähmung erkranken soll“, unterstützt.

Weitere Infos finden Sie unter www.deckel-gegen-polio.de

Besonders fleißige Sammler waren die Schülerinnen und Schüler der Klasse 4D.  (siehe Foto).  Mit  großem Engagement haben sie innerhalb von nur drei Wochen nach dem Start der Aktion mehr als 6000 Deckel gesammelt. Allen ein herzliches Dankeschön dafür.

Anne Bölte hat Arbeit als kommissarische Konrektorin aufgenommen

Mit vielen Ideen ins neue Amt

Billerbeck. Anne Bölte ist voller Tatendrang. Die 48-jährige freut sich auf ihre Arbeit als Konrektorin der Ludgeri-Grundschule. Zunächst ist sie kommissarisch mit den Aufgaben betraut. Die Regelungen sehen eine halbjährige Probezeit vor.

„Wir sind ein Ort, an dem Kinder stark werden können“. Diesen ersten Satz des Schulprogramms zitiert Anne Bölte gern.

Anfang März bekommt sie dann ihre Urkunde. Auf diese Weise ist die Stelle der stellvertretenden Schulleiterin nach längerer Vakanz wieder besetzt. Für  Anne Bölte war es eine logische Schlussfolgerung, sich um den Posten der Konrektorin zu bewerben. Sie ist seit 14 Jahren in Billerbeck als Lehrerin tätig und hat in dieser Zeit mehrere Wechsel in der Schulleitung erlebt. „Ich habe die Ludgerischule liebgewonnen. Sie ist Teil meines Lebens“, sagt die dreifache Mutter, deren Kinder dort ebenfalls die Schulbank gedrückt haben. Auf diese Weise habe sie die Schule aus der Sicht einer Pädagogin und auch aus der Sicht einer Mutter kennengelernt. Sie ist kommissarische Konrektorin in Teilzeit. Zehn Stunden unterrichtet sie in den Fächern Mathematik und Religion, acht Stunden wendet sie für die Verwaltungsarbeit auf. „Diese macht mir sehr viel Freude“, sagt die temperamentvolle Pädagogin, die es liebt, ihr Organisationstalent zum Wohle der Schüler einzusetzen. So hat sie in den Jahren 2011 und 2015 unter anderem zwei unvergessliche Zirkusprojekte organisiert und dem Schulalltag damit einen neuen Stempel aufgedrückt. In 2019 soll es ein weiteres Zirkusprojekt geben.

Sie freut sich über die gute Kooperation mit Schulleiterin Beate Balzer. Zwei Mal in der Woche treffen sie sich zu einer Teamsitzung. Anne Bölte hat den Stundenplan und den Vertretungsplan für das laufende  Schuljahr erarbeitet. Dass die Schule zwei Standorte habe, sei eine besondere Herausforderung. Aber durch die digitale Vernetzung gebe es optimale Lösungen. Anne Bölte hat ihr Büro am Standort Ludgeristraße.

Anne Bölte ist in Bad Driburg aufgewachsen, hat ihr Lehramtsstudium und ihr Referendariat in Lüneburg absolviert. 1995 hat sie ihre erste Stelle in einer kleinen Grundschule in Gladbeck angetreten, wo sie drei Jahre blieb. Von 1998 bis 2002 war sie Konrektorin an der Mauritzschule in Münster.  Mit Rücksicht auf ihre Familie hat sie sich dann entschieden, wieder „nur“  Lehrerin  zu sein. Ab 2004 hat sie an der Ludgerischule Billerbeck unterrichtet, die aktuell 380 Schüler hat, die von etwa 30 Lehrern betreut werden.

Im Laufe der Jahre habe sich im Primarbereich vieles verändert. Solche Veränderungen seien bereits damals Thema ihrer Examensarbeit mit dem Titel „Veränderte Kindheit – veränderte Grundschule“ gewesen. Zum Beispiel  der Umgang mit den digitalen Medien biete Chancen und Risiken, die erkannt werden müssen.

Text und Foto: Manuela Reher, AZ

Radfahrausbildung 2018

Vorgestern  war es wieder mal soweit.  Bei schönstem Wetter führten die Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen ihre Abschlussfahrt zur Radfahrausbildung durch.

Schon im Vorfeld hatte die Polizei die Fahrräder der Kinder auf ihre Verkehrssicherheit überprüft. Jedes Fahrrad in ordnungsgemäßem  Zustand erhielt eine Prüfplakette, die die Kinder stolz an ihrem Fahrrad befestigten. Danach wurde im Unterricht fleißig in Theorie und Praxis geübt. Nach angemessener Übungszeit fand jetzt die Abschlussfahrt statt. Zunächst erledigten die Kinder den theoretischen Teil der Prüfung auf einem Testbogen der Deutschen Verkehrswacht. Anschließend folgte die Fahrt im Straßenverkehr, bei der die Kinder zeigen sollten, dass sie sich mit dem Fahrrad im Straßenverkehr richtig verhalten und auskennen. Rechtsabbiegen, Linksabbiegen, an einem Hindernis vorbeifahren. Und damit die ganze Sache auch noch mehr Spaß machte, war die Abschlussfahrt mit einem  Stadtspiel verbunden, in dessen Verlauf die Kinder Ziele in der Umgebung anfuhren und anschließend Fragen zu den Zielen beantworten mussten. Letztes Ziel war das Gelände der Weißenburg in Billerbeck, wo alle teilnehmenden Kinder, Lehrer und Eltern mit Getränken versorgt wurden.

Erfreulicherweise haben alle Viertklässler erfolgreich an der Radfahrausbildung teilgenommen und sind jetzt stolz auf ihren Fahrradpass.

Ein herzlicher Dank geht an alle Mütter und Väter, die uns bei der  Durchführung tatkräftig unterstützt haben!

 

Start der Sonnenblumenaktion

Traditionell engagieren sich die Schülerinnen und Schüler unserer Schule während ihrer Grundschulzeit für die Partnerschule „Escola Dom Edilberto“ in Brasilien. Die jährliche Sonnenblumenaktion ist Bestandteil dieses Engagements. Wenn es in diesen Tagen also an Ihrer Haustüre klingelt und Kinder mit Sonnenblumen vor der Türe stehen, dann ist es wieder soweit: Die Sonnenblumenaktion der Ludgerischule Billerbeck startet. Unter dem Motto „1 Sonnenblume für Sie – Spenden für unsere Partnerschule Dom Edilberto in Brasilien unterstützten die Drittklässler  die Partnerschule.  Zuvor hatten die Kinder im Juni unter Anleitung von Günter Idelmann 4000 Sonnenblumenkerne in Töpfen mit humus- und nährstoffreichem Boden ausgesät. Diese wurden anschließend in der der Billerbecker Gärtnerei Becks gehegt und gepflegt und gegossen. Jetzt sind die Blumen soweit gediehen, dass sie verteilt werden können. Die Einteilung der Kinder in Gruppen und die Zuordnung der Verteilbezirke wurde auch in diesem Jahr wieder von Andreas Stumpf vorgenommen. Alle Beteiligten hoffen auf ein gutes Ergebnis.